Unser byteblog: Allgemeine Themen zur Netzkultur, die wir gerne teilen möchten.
Archiv 'IT & Webentwicklung'
Goodbye IE6
Auch Microsoft beteiligt sich jetzt aktiv am Verabschieden vom Internet Explorer 6 und hat mit www.ie6countdown.com eine eigene Webseite ins Leben gerufen, auf dem die Marktanteile vom IE6 verfolgt werden können. Während weltweit im Durchschnitt noch 12% der Nutzer den nunmehr gut 10 Jahre alten Browser nutzen, ist der Anteil in Deutschland immerhin schon auf ca. 2,9% runtergegangen. Noch ein wenig Geduld und die Sonderschichten für Anpassung von Webseitentemplates für IE6 sind Geschichte und wir können uns vollständig anständigen Browsern widmen. Oh, und Internet Explorer 7 natürlich.
Impact – Eindrucksvolle HTML5 / JavaScript Game-Engine
Nachdem wir ja schon vor ein paar Tagen auf unserer Facebookseite auf das sehr ansprechend gestaltete und komplett in HTML5 realisierte Game ztype hingewiesen haben, soll hier auch auf die dahinterstehende sehr eindrucksvolle Game Engine “Impact” verwiesen werden. Impact beschreibt sich selbst als “The Awesomest Way to Create Even More Awesome HTML5 Games!” und man kann dem Entwickler Recht geben.
Die mit Impact erstellten Spiele bieten unter anderem durch den Verzicht auf Flash eine sehr hohe Browserkompatibilität (sofern diese HTML5 unterstützen) und funktionieren auch auf iphone/iOS und im Internet Explorer 9. Neben dem schon verlinkten Spiel ztype hat der Entwickler Dominic Szablewski mit den beiden Spielen “BioLab Disaster” und “Drop” einen guten Showcase für die Funktionalitäten von Impact. Eine Lizenz der Engine muss pro Entwickler erworben werden ($ 99,00), bietet dann aber keine Einschränkungen bei den mit der Engine erstellten Spiele.
Adobe Reader X und Zugriff verweigert
Wer einen aktuellen Adobe Reader (der jetzt Adobe Reader X heisst) herunterlädt und mit der Fehlermeldung “Zugriff verweigert” beim Öffnen eines PDF Dokuments begrüßt wird, der sei auf diesen Thread in den Adobe Foren hingewiesen, der Probleme beim Zusammenspiel von Windows XP und dem “Geschützen Start” thematisiert. Ein neues Feature in Adobe Reader X ist ein Sandboxing von geöffneten PDF-Dokumenten. Ein sehr sinnvolles Feature, wenn man betrachtet, was heute das Haupteinfallstor für Viren und Trojaner ist.
Allerdings scheint dieses Feature nicht zusammen mit PDF Dokumenten zu funktionieren, die von Netzlaufwerken (insbesondere DFS-Shares) geöffnet werden. Hier hilft nur erstmal den “Geschützten Start” aus den Einstellungen unter “Allgemeines” zu deaktivieren. Insofern ist ein Update auf Adobe Reader X dann aber auch nur noch halb so sinnvoll.
Adobe ReaderX can not open sharing files on Server
APC gone dead
Liebe Mitarbeiter/innen von APC, euren Lösungen für unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) haftet im Allgemeinen ein guter Ruf an. Das eure Batterie nach nur 2,5 Jahren den Geist aufgibt und wir nach Öffnung der Einheit feststellen mussten, dass diese scheinbar kurz vor der Kernschmelze stand, finden wir dann aber doch etwas beunruhigend.
Update:
Scheinbar gibt es das Problem mit der APC UPC-1500 häufiger. Bei http://geekpi.com finden sich jedenfalls einige Kommentare, die sich 1:1 mit unseren Erfahrungen decken. Mal sehen, ob der Hersteller noch reagiert.
Update 2:
Reaktion des Herstellers: Zwei der Batterieblöcke scheinen deformiert zu sein. Mögliche Ursache ist, dass sich die Batterie erhitzt hat. Danke für diese brilliante Analyse!
Update 3:
2. Reaktion des Herstellers: Wir kriegen aus Kulanz eine Ersatzbatterie zugesandt. Fair! Haben zwar schon eine gekauft, aber nach dem bisherigen Verlauf empfiehlt sich ein Ersatz im Lager.
Java schafft sich ab
Heute etwas aus der Sicherheitsabteilung. Grundsätzlich ist eine der Haupteinfallstore für Malware, Viren, etc. heutzutage Flash. Daher sollte man sich schon bewusst sein, was man da mit sich im Browser herumschleppt und wo man das wirklich zulassen möchte. Klammheimlich auf der Überholspur ist allerdings Java. Hier ein aktueller Artikel aus dem Microsoft Malware Center, die sagen wir eine recht große Grundgesamtheit an Vergleichssystemen auswerten können – die Zahl der Versuche, Java-Lücken auszunutzen, ist um ein vielfaches höher als bei Flash. Von daher auch von uns der Rat: Java Runtimes sollten wohl am besten im Browser abgeschaltet werden.
Artikel: Have you checked the Java?
Live HTTP Headers für Chrome
Wer in der Webentwicklung tätig ist, ist häufig darauf angewiesen, rohe HTTP-Requests und deren Antworten zu verfolgen, die beim Aufruf einer Webseite entstehen. Beim Firefox gibt es dazu die gute Extension Live HTTP Headers. Bei Chromium und Chrome gibt es dazu zwei Wege:
Entweder in der Entwicklungskonsole (zum Aktivieren Ctrl+Shift+I drücken) unter Resources > Documents das entsprechende Dokument auswählen – dort gibt es dann die Möglichkeit, zwischen Header und Content zu wechseln.
Eine Möglichkeit direkt auf Netzwerkebene zu schauen, ist der seit Version 6.0 vorhandene Link about:net-internals, was quasi ein Live HTTP Headers deluxe ist. Neben DNS-Informationen sieht man direkt verwendete Sockets, kann in den mitgeschnittenen Datenpaketen filtern und das Ganze auch bequem in eine Textdatei dumpen.
Eclipse und Remote Systems Explorer aktualisieren Dateien nicht mehr
Wer Eclipse als IDE zur Webentwicklung nutzt und dabei den Remote Systems Explorer (RSE) verwenden (um damit remote direkt per SSH Dateien zu editieren) hat vielleicht früher oder später das Problem, das ein merkwürdiges Caching-Phänomen auftritt. Man editiert die Daten und speichert sie ab – sie werden aber online nicht geändert. Schließt man die Datei und/oder Eclipse und öffnet die Datei dann neu, erhält man die Datei mit den geänderten Daten – es handelt sich aber um eine zwischengespeicherte Datei und nicht die online Variante der Datei. Scheinbar funktioniert der Sync nicht mehr und es werden keine Änderungen hochgeladen.
Es gibt hier nach unserer Recherche und unseren Versuchen nur die Lösung, das Connection Profile für die Verbindung neu anzulegen. Alles andere (Löschen der Caches, Änderung der Cachegröße) bringt hierbei nichts.
Den eigenen URL-Kürzer (URL Shortener) mit TweetDeck benutzen
Der recht beliebte und häufig eingesetzte twitter-Client TweetDeck hat neben einer Vielzahl an Features (insbesondere der Möglichkeit, mehrere twitter-Accounts auf einmal zu verwalten, was sich gerade bei einer Vielzahl an verwalteten Kunden-Accounts gut macht) seit der aktuellen Version das Feature des “Custom URL Shorteners”.
Da wir bei allen twitter-Projekten, die wir betreuen, unseren eigenen Url-Kürzer einsetzen (nämlich byrk.de) ist es sehr vorteilhaft, dass TweetDeck nun leicht eine Einbindung ermöglicht. Unser byrk-Dienst hat nämlich eine API, die wunderbar anzusprechen ist.
Einfach bei TweetDeck unter “Settings” bei “Services” als URL-Kürzer “Other” wählen. Man kann dann den folgenden String eingeben
http://byrk.de/api/?u=%@
und fortan wird bei allen URLs eine Kürzung mit byrk vorgenommen.
TweetDeck Support : Add a Custom URL Shortener.
CSS3 kommt näher an Flash heran
Hier eine etwas aufwendigere Animationsarbeit, die in CSS3 erledigt wurde. Sicherlich noch keine vollwertige Konkurrenz zu den Möglichkeiten der Adobe Flash Suite, aber ein Anfang alle Mal.
Spiderman – nach dem Klick:
Chrome vs. Blitzschlag – Webseiten laden mit 2700 Frames / s
Chrome ist schnell. Was man bisher durch die reine Benutzung schon festgestellt hat, wird noch einmal anschaulich in einem ziemlich aufwendigen Video verdeutlicht. Nicht umsonst ist momentan ca. die Hälfte unserer Entwickler von Firefox auf Chrome (bzw. Chromium) umgestiegen. Neben dem Umstand, dass man seit langen wieder durch den Wechsel auf Chrome in Hinblick auf Geschwindigkeit bei Browsern etwas gemerkt hat (man betrachte nur die unglaublich schnelle Startzeit des Browsers von Chrome/ium vs. Firefox (lahm), wenn man so ca. 10 Add-Ons bzw. Extensions installiert hat, ist auch das Entwickeln von eigenen Browser-Extensions bei Chrome ein Traum gegenüber dem XUL Geraffel bei Firefox.
Wie schnell ist Chrome also? Siehe hier:
Hier gibt es auch ein schönes Making Of zum Video.








