Unser byteblog: Allgemeine Themen zur Netzkultur, die wir gerne teilen möchten.
Archiv November, 2010
Adobe Reader X und Zugriff verweigert
Wer einen aktuellen Adobe Reader (der jetzt Adobe Reader X heisst) herunterlädt und mit der Fehlermeldung “Zugriff verweigert” beim Öffnen eines PDF Dokuments begrüßt wird, der sei auf diesen Thread in den Adobe Foren hingewiesen, der Probleme beim Zusammenspiel von Windows XP und dem “Geschützen Start” thematisiert. Ein neues Feature in Adobe Reader X ist ein Sandboxing von geöffneten PDF-Dokumenten. Ein sehr sinnvolles Feature, wenn man betrachtet, was heute das Haupteinfallstor für Viren und Trojaner ist.
Allerdings scheint dieses Feature nicht zusammen mit PDF Dokumenten zu funktionieren, die von Netzlaufwerken (insbesondere DFS-Shares) geöffnet werden. Hier hilft nur erstmal den “Geschützten Start” aus den Einstellungen unter “Allgemeines” zu deaktivieren. Insofern ist ein Update auf Adobe Reader X dann aber auch nur noch halb so sinnvoll.
Adobe ReaderX can not open sharing files on Server
APC gone dead
Liebe Mitarbeiter/innen von APC, euren Lösungen für unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) haftet im Allgemeinen ein guter Ruf an. Das eure Batterie nach nur 2,5 Jahren den Geist aufgibt und wir nach Öffnung der Einheit feststellen mussten, dass diese scheinbar kurz vor der Kernschmelze stand, finden wir dann aber doch etwas beunruhigend.
Update:
Scheinbar gibt es das Problem mit der APC UPC-1500 häufiger. Bei http://geekpi.com finden sich jedenfalls einige Kommentare, die sich 1:1 mit unseren Erfahrungen decken. Mal sehen, ob der Hersteller noch reagiert.
Update 2:
Reaktion des Herstellers: Zwei der Batterieblöcke scheinen deformiert zu sein. Mögliche Ursache ist, dass sich die Batterie erhitzt hat. Danke für diese brilliante Analyse!
Update 3:
2. Reaktion des Herstellers: Wir kriegen aus Kulanz eine Ersatzbatterie zugesandt. Fair! Haben zwar schon eine gekauft, aber nach dem bisherigen Verlauf empfiehlt sich ein Ersatz im Lager.
Google StreetView in Deutschland ist live
Zumindest in einem kleinen Städtchen namens Oberstaufen im Allgäu kann man sich nun virtuell umsehen – aus anderen Städten wie Berlin gibt es hier und da ein paar Eindrücke zu sehen – bis zu 20 weitere Städte sollen komplett bis zum Jahresende folgen.
Es gab ja im Deutschen Sommerloch einen großen Aufschrei um StreetView, das Ende des digitalen Abendlandes wurde heraufbeschworen – Google würde Live-Streaming aus dem Vorgarten betreiben. Zumindest wenn man sich mit der Materie unvertrauten Menschen unterhielt, war das der Eindruck den sie aus der Berichterstattung gewonnen hatten.
Google hat wohl 250.000 Widersprüche erhalten und stellte eine Reihe zusätzlicher Arbeitskräfte ein, um Häuserfronten zu verpixeln. Auch Gesichter von Passanten sind verpixelt worden – teilweise so gut, dass auch Personen auf Werbeplakaten nicht mehr erkennbar sind wie im Beispiel zu sehen ist. Generell vielleicht ein wünschenswertes Feature für die wirkliche Welt – eine automatische Verpixelung der Werbedurcheinander in Großstädten.







