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Googles Feature Feuerwerk – u.a. Chrome für Linux

Nachdem eine Zeit lang die Zahl der neuen Features und Gimmicks, die Google veröffentlicht, eher rückläufig war, hat der Internet-Riese die vergangenen Tage dazu genutzt, eine Vielzahl an Neuerungen und Features vorzustellen. An dieser Stelle eine Zusammenfassung über die wichtigsten davon.

Chrome für Linux und Mac
Nachdem bisher nur eine WINE Version existierte, gibt es Chrome nun zum Download als native Version für Linux und Mac. Es gibt für Linux fertige Pakete (deb, rpm). Was als erstes ins Auge sticht ist die hohe Geschwindigkeit, mit der Chrome startet und auch komplexere Webseiten rendert. Zudem gibt es eine One-Click Möglichkeit, alle Daten (Bookmarks, Passwörter) aus dem Firefox-Profil zu übernehmen. Hier soll es einem wohl besonders leicht gemacht werden zu wechseln.

Chrome Extensions
Eine der Schwachpunkte von Chrome war bisher die mangelnde Erweiterbarkeit um neue Funktionen – was wiederum die Stärke von Firefox ist. Nun stellt auch Chrome die Möglichkeit bereit, Extensions zu installieren. Die verfügbare Zahl an Extensions ist zwar noch gering, wird aber sicherlich in einigen Monaten die wichtigsten Funktionen nachrüsten.

Redesign der Google Startseite
Die Startseite wurde dahingehend umgebaut, dass standardmäßig nur das Suchfeld und die beiden Buttons dargestellt werden. Erst bei Mausbewegung werden die zusätzlichen Optionen und Navigationsmöglichkeiten eingeblendet.

Google Goggles
Für das mobile Betriebssystem Android wurde Google Goggles vorgestellt. Mit dem Mobiltelefon macht man ein Foto eines Produkts, eines Gemäldes oder eines anderen Objektes und Google Goggle analysiert es und stellt damit verbundene Daten dar. Bei Produkten die käuflich zu erwerben sind kann dies beispielsweise ein Link zu Shops sein oder der günstigste Preis. Bei Gemälden Informationen über den Künstler.

Google Public DNS
Vielleicht ist der ein oder andere ja bei der Zensursula Debatte über das Thema Domain Name System (DNS) gestolpert. Google stellt mit seinem Public DNS nun zwei Nameserver (unter IP 8.8.8.8 bzw 8.8.4.4) bereit, die von jedermann genutzt werden können. Wozu ist dies gut? Nun, wer nicht seinen eigenen Nameserver betreibt und gleichzeitig sich nicht auf den seines Providers verlassen möchte (beispielsweise weil der Provider sich allzuleicht Zensurbegehren unterwirft) kann auf den Dienst von Google ausweichen. Hier wird versichert, dass keine Zensur vorgenommen wird und auch nicht wie bei einigen Providern üblich, nicht existente Domains auf Werbeseiten umgeleitet werden. Dies hat auch wiederum seinen Preis – die Daten, welche Domains abgefragt werden speichert Google nach eigenen Angaben bis zu 48h zwischen. Muss sich jeder selbst überlegen, ob er dies möchte. Hierbei sei aber auch gesagt – dass der eigene Provider dies nicht auch tut, kann man ebenso wenig beeinflussen. Hier hilft dann nur, den eigenen DNS Resolver zu betreiben, der direkt über die Root Server geht.

Mit diesen Features war aber immer noch nicht Schluss, noch eine Handvoll weiterer Neuerungen beschreibt Google hier.

Geschrieben von fb am 09.12.2009 00:58

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