Unser byteblog: Allgemeine Themen zur Netzkultur, die wir gerne teilen möchten.
Archiv November, 2005
Das ist mal ne Schlagzeile
Ronald McDonald überfällt Wendy’s
Der “Hamburglar” räumte den Safe aus.
Found at Channel3000
via fefe.de
Auch eine Überlegung wert
Eigentlich war ich ja schon dem HP HX2790 verfallen – fürs Unterwegssein sollte schon WLAN mit WPA-Fähigkeit dabei sein.
Nun kommt aber Nokia vielleicht mit einer Alternative, dem Nokia 9300i. Ebenfalls mit WLAN (812.11g).
Dies hätte den Vorteil das man doch nur ein Gerät mit sich rumschleppen muss. Ob WPA möglich ist, konnte ich noch nicht ermitteln. Definitiv aber mal anzusehen. Soll im 4. Quartal zu 700€ ohne Vertrag, vermutlich so 250€ mit Vertrag kommen.
Ach ja, wer gerade auf der Suche nach einem Pocket PC ist – verkaufe meinen Pocket Loox 610BT. Wenig benutzt, noch mit Displayfolie!
Die Deutsche Telekom – Victory at last
Manches dauert länger. Anderes ewig. Aber umso schöner, dass man manchmal auch belohnt wird.
Aber von Anfang – alles begann mit unserem Fehler, unseren Telefon- und DSL-Anschluß bei der Telekom zu beantragen. Es handelte sich damals – vor zwei Jahren – um einen Neuanschluß. Freundlicherweise kam ein Techniker vorbei, der uns eine TAE-Dose legte. Diese Dienstleistung ist nach Preisliste der Telekom bei einem Neu-Anschluß kostenlos. Wie wir unserer ersten Rechnung entnahmen, sah das der Buchende der Leistung aber anders und berechnete uns ca. 100 EUR Einrichtungsgebühr. Dies war der Anfang des Unheils. Wir widersprachen der Rechnung und kürzten den Betrag. Dies schien keinen weiter zu interessieren, wir erhielten Mahnungen. Trotz Zusicherungen, dass uns der Betrag erstattet wurde, gerieten wir in die Automatic-Customer-Terror Maschine der Telekom.
Folgende Rechnungen – irgendwann überlegten wir uns, das Angebot kostenlos unsere DSL Leitung zu upgraden (natürlich auch dies wurde uns berechnet) – waren immer wieder falsch, wir kürzten, das Ganze gipfelte in Leitungssperren, inkl. abgeklemmten DSL (“oh, eigentlich haben sie ja Recht, ich habe einen Mahnstopp eingerichtet, scheint aber nichts geholfen zu haben”) – was sich bei einer mit dem Internet arbeitenden Agentur ganz gut macht, brachten uns dann nach einem Jahr dazu, zu QSC mit Voice und DSL zu wechseln.
Seitdem dachten wir, der Spuk sei zu Ende.
Weit gefehlt, die Telekom reklamierte noch 13 EUR aus der DSL-Upgrade Aktion (die nun mehr als nachweislich kostenlos war). Das Ganze gipfelte in mehreren Erpressungs-Schreiben der T-Kanzlei Seidler und Kollegen, denen wir uns nicht beugten. Schliesslich – wir wollten uns gerne in einem Rechtsstreit messen, gab es scheinbar doch ein Einsehen und “ohne Anerkennung einer Rechtspflicht” erhielten wir von der Telekom Buchhaltung eine Gutschrift über den Betrag von 13,00 EUR.
Zu guter letzt gab es gestern ein weiteres Schreiben der Telekom Buchhaltung. Voller Vorfreude auf eine weitere Mahnung versteckte sich ein Verrechnungsscheck darin – wir hätten ein Guthaben über 3,00 (!) EUR. Momentan überlegen wir, wie wir diesen Betrag am sinnvollsten anlegen um daraus Millionen zu machen.
Danke Telekom, für so viele heitere Stunden.
Screen an Wand
Quasi so etwas, was das “Buro vorm Krijgers” aus den Niederlanden hier gebaut hat, plane ich schon seit einiger Weile: Pong als Wanduhr
Bei meinem Plan handelt es sich um das “bytepark Entertainment System”. Man nehme einen TFT-(Touch) Screen, binde das Ganze per Serial over TCP/IP an einen im Serverraum stehenden Rechner an, entwickle ne schöne Oberfläche, die von jeder Arbeitsstation per Browser oder direkt am Gerät per Touchscreen bedient werden kann, und auf der beliebig Dinge wie die aktuelle Uhrzeit, brandaktuelle Statistiken unserer gehosteten oder betreuten Webseiten, Filme für Zwischendurch, nen SMS-Versand-Interface oder zum Beispiel der aktuelle Füllpegel unserer allgemeinen IMAP Inbox angezeigt werden.
Beliebig erweiterbar, vielleicht ein paar Gimmicks wie bei Blinkenlights.
Zeit müsste man haben….
via agenturblog.de
Die Diskussion geht weiter
Hier gibt es das vor zwei Tagen besprochene Video noch einmal in höherer Auflösung. Immer noch Einzelmeinung “kein Fake” gegenüber “Fake” vom rest Team. Ich befürchte, demnächst muss ich die Sporthose anziehen und die Realisierbarkeit in der Halle beweisen… Basketgirl Teil2
Google analysiert einfach nicht
Bei Google Analytics scheint ziemlich der Wurm drin zu sein. Bisher war ich ja immer übermäßig von der Leistung von Google überzeugt. Wenn man sich beispielsweise die optimierten JavaScript Schnipsel bei AdWords ansieht, dann sieht das schon wirklich gut aus. Und bisher konnte ich mich auch an keinen Google-Dienst erinnern, der irgendeine nennenswerte Panne gehabt hätte.
Das war vor Google Analytics. Bei bytepark waren wir schon lange auf der Suche nach einer vernünftigen Web-Stat-Möglichkeit. Für nothing bindet man das Ganze gerne ein. Aber seit Anbeginn kommt Google nicht mit der Auswertung der Statistiken nach. Momentan liegt Google 3 Tage hinterher, wir können bisher nur auf Daten von Mittwoch zugreifen. Heute ist Samstag. Für mich aber auch ein klares Zeichen, dass das Ding wohl immer noch “extern” von den Jungs von Urchin gemanaged wird und nicht von Google intern. Zumindest würde sich das mit meinem bisherigen Eindruck von Google decken, dass die nichts launchen, was nicht funktioniert.
Naja, man darf gespannt sein, wie sich das Ganze entwickelt. So ist es irgendwie Grütze.
Aus der Reihe “Geht’s oder geht’s nicht?”
Das folgende Filmchen löste heftige Diskussionen in der Belegschaft ob der Realisierbarkeit aus. Umfänge und Durchmesser von Basketbällen wurden analysiert, über die Dehnbarkeit von Korbnetzen diskutiert, die breitesten Körperstellen von 10jährigen definiert – das Ergebnis ist die blanke Meinungsverschiedenheit.
Sachdienliche Hinweise, Videos von Nachstellungen werden gerne entgegengenommen.
Hier der Auslöser:
Basketgirl
ASCII Art
Ein nettes Video zu einem Grandaddy Song vom Album “The Sophtware Slump”. Schönste Konsolen-Kunst, produziert auf einem Applesoft II mit 48k (!) RAM:
Jed’s Other Poem (Beautiful Ground)
Pitches…
oder die Frage, ob ungeltliche Wettbewerbspräsentationen unmoralisch sind.
Zwei interessante Artikel zum Thema kostenloses Pitches und der in der Praxis stillschweigend akzeptierten Haltung, dass das auch so bleiben soll. Warum immer mehr Auftraggeber der Meinung sind, sie müssten “pitchen” lassen und ebenso viele Designer denken, sie müssten daran teilnehmen, darauf hat Spiekermann eine kurze, gleichzeitig aber auch sehr treffliche Antwort:
“Weil Dummheit, Faulheit, Eitelkeit und Feigheit – die vier apokalyptischen Reiter des Gewerbes – so heftig mit den Hufen trampeln, dass der Vernunft schwarz vor Augen wird, pechschwarz”.
Dem wäre nichts hinzuzufügen.
Mehr gibt es unter:
kampagnenstart.de: Können Sie auch altweiss?
Spiekermann: Pech gehabt | Pitched out
22C3 – Private Investigations
Auch in diesem Jahr lädt der Chaos Computer Club zum alljährlichen Jahresabschluß ins Berliner Congresszentrum zum Chaos Communication Congress. Der in diesem Jahr zum ersten Mal über vier Tage dauernde Kongress präsentiert eine umfangreiche Mischung an Vorträgen und Workshops zur Informationstechnologie, Datenschutz, Kryptographie und Netzkultur.
http://events.ccc.de/congress/2005/index.de.html




